Licht für Afrika und Solartechnikerinnen in Bangladesh. Ein Dokumentarfilm zeigt, dass die radikale Umwälzung des Energiemarktes gegen alle Aussagen der Kraftwerks-Lobby möglich ist. (ARD; ttt)
Und warum es genug Energie für alle gibt, auch nach dem Öl…
… von wegen! Kinners, die Zeit vergeht wie im Flug. Zwei Runden von beetFreeQs Hörsturz sind vorbeigezogen und ich hab beides mal die Uhr nicht ticken hören. Waren das wirklich immer jeweils zwei Wochen?
Naja, nun ist Runde 16 dran. Eine Sonderrunde zum Thema »Soundtracks«. Also auf ins Getümmel, 5 plus X Songs angehört und total unqualifiziert bewertet…
Gegen Radiohead darf man ja nicht so viel haben, wenn man unter Postrockern noch was werden will, oder? Ich bin nun kein besonderes großer Radiohead-Hörer (3 von 46000 Scrobbels in 2 Jahren ist kaum im messbaren Bereich), aber nach einem großartigen Konzert beim Hurricane haben sie bei mir ein Stein im Brett, auch diesseits von »Creep«.
Die Romeo & Juliet-Version von ‘96 ist ein schöner, bunter, irgendwie interessanter und auch guter Film, für den ich sogar ins Kino gegangen bin. Das Song & Film zusammengehören erfahre ich erst hier, das mag an der Unsitte vieler Kinos liegen, den Abspann nicht mehr als Teil der Aufführung zu sehen und frühzeitig Licht an und Bild aus zu schalten. Oder dass der Film schon so lange her ist. Radiohead haben ihren Abspann-Song (der angeblich auf Wunsch von Thom Yorke nicht den Weg auf die offiziellen Soundtrack-Veröffentlichungen fand) vorausschauenderweise auch gleich als Rausgeh-Lied betitelt.
Und der Song? Wenn man sich drauf einläßt, ist er großartig, wenn nicht, ist er langweilig. Irgendwie typisch Radiohead, irgendwie… Ich bin gespalten, möchte ihn aber gut finden. 3,14 akademisch korrekte Punkte.
Ehmmmm… Achso… Game-Soundtracks sind auch erlaubt? Mal ne Frage an wissende, die mehr Zocken als ich: geht sowas als »Song« durch? Nette Soundcollage für die Atmo, dazu noch eine, die scheinbar in einer Endlosscheife gefangen ist, aber ne Songstruktur vermag ich nicht zu erkennen. Was mach ich denn damit? Wertung verweigern? Null Punkte? Hmmmm….
Erste Reaktion: neineinein, nicht so ein Simon&Furunkel-Soundalike. Voab: Sad Brad Smith sagt mir gar nix und ich hab auch nix nachgelesen, aber muß ja auch nicht sein. Den Film kenn ich btw auch nicht. Fängt erst sehr dröge und 08/15 an, bekommt aber so ungefähr zur Hälfte einen gewissen Spin und einen Hauch von Originalität, der mich ungewollt mitgrooven läßt. Not bad, guys. »I want you to try to help yourself« – das ist doch mehr als nur eine Anspielung auf »Mrs. Robinson«, oder wie?
Wenn ich in Winamp Songs rate, bekommen ok-Songs 3 und würdichgerneöfterhören Songs schon 4 Sterne, weil die dann automatisch auf entsprechende Playlisten rutschen. Dieser liegt ziemlich genau dazwischen. Wie gut, dass es hier halbe Punkte gibt: 3,5 Sternchen.
Zwei Fragen, die man vorab klären muß: a) ist Keane eine Band, die man hören will. b) ist Keinohrhasen überhaupt ein Film as we know it – and do we really feel fine with it.
Keane muß ich nicht wegschalten, wenn sie im Radio laufen. Til Schweiger schon, wenn er in Talkshows oder auf Leinwänden auftaucht. Wie gut, dass es hier um die Musik geht, nicht um den Film. Keane haben bessere Songs gemacht. Bewußt verfolgt hab ich nur so die Singles der ersten Platte, von der auch dieser ist. »Somewhere only we know« oder »Bedshaped« sind längen besser, letzterer ja auch mit tollem Clip (und irgendwie gar nicht so weit von Radiohead entfernt, wenn sie den Kitsch-Regler etwas runterschrauben würden). Der vorliegende Song kackt dagegen etwas ab. Ein grad-noch-ok-Song. In Winamp würd er grad noch 3 Sterne bekommen, hier bekommt er 2,5 Punkte.
Holt das Strickzeug raus, wir basteln uns einen Norweger! Dummerweise klingt das hier eher nach Grieg meets taubstummen Shantychor, die Mundharmonika reisst dauernd Patterns an, auf die ich mit »To my hooday« antworten möchte. Flåklypa Grand Prix scheint ja ein ganz wichtiger (und ziemlich alter – 1975) norwegischer Film zu sein. Ich kann dem Track allerdings nicht viel abgewinnen, vielleicht braucht der wirklich auch den Film dazu. 1,5 sorichtigschlechtbisteauchnicht Punkte
Durchschnitt: 2,625 Punkte, wenn ich Fallout rausfallen lasse… Nicht wirklich viel.
Soviel zu den »offiziellen« Songs. Solange bei den Oscars noch das Vorprogramm läuft, wühl ich mich mal durch die Bonustracks, die außer Konkurrenz laufen: » weiterlesen »
Der Musikmanager Tim Renner, früherer Chef von Universal Records und heute Betreiber von Motor Music, fordert im Rolling Stone den Verband der Musikindustrie auf, selbst eine Musikflatrate anzubieten. [...]
Er hält eine Musikflatrate für die einzige reelle Chance, dem Business zu neuen Einnahmequellen zu verhelfen. Dabei brauche man nicht auf eine gesetzliche Regelung warten, sondern könne branchenintern ein entsprechendes Angebot aufsetzen. Für 12,90, also für den “gefühlten” Preis einer CD, solle man sich monatlich runterladen können, was man wolle. Legal und im MP3-Format ohne Kopierschutz.
Super Idee. Ich wär sofort dabei, auch für mehr als 12,90 €. Meinetwegen auch mit nem reelen Download-Limit (Niemand kann 1000 Songs pro Woche tatsächlich hören, oder?).
Die Rückfrage muß aber erlaubt sein, warum Tim Renner – immerhin selbst Chef eines kleinen Labels – nicht selbst aktiv wird. Beispielsweise die gute alte Independent-Tradition wieder aufleben läßt: bildet unabhängige Netzwerke zum digitalen Vertrieb, ein gemeinsames Download-Portal und fangt mit schonmal mit einer Indie-Flatrate an. Wie gesagt: ich wär dabei.
Das unheimliche Gefühl, dass jeder Tag viel mehr offene Baustellen hat, als man abschließen kann. Dass eher mehr werden statt weniger. Das Glück, dass sich manches von selbst erledigt, wenn auch oft nicht mit dem gewünschten Resultat. Jede Woche, jeder Monat, jedes Jahr. Multioption. Multitasking. Multipe Persönlichkeitszerfaserung. Real-life-Timeslicing. Tageszertrümmerung vs. Timemanagement. Aus irgendeiner Ecke schallt »todo-Liste!«. Trauriges Stück Papier.
»Alles was du siehst gehört dir«
Das ist keine Gewinnmitteilung, das ist eine Gewinnwarnung. Eine Drohung. Jackpot! – jetzt hast du den Salat. Du willst es doch auch.
Wenn man eine Wohnung mit mehreren Zimmern hat, wird jedes irgendwann zum Tab im Browser des Lebens: In der Küche steht das Wasser in der Spüle und wird langsam kalt, weil ich eben ins Bad rübergegangen war, um die Waschmaschine auszustellen, und dabei gesehen hatte, wie dreckig Waschbecken und Spiegel eigentlich schon wieder sind. Währenddessen steht die nasse Wäsche im Schlafzimmer und wartet darauf, dass sie jemand aufhängt. Dieser Jemand sollte ich sein, aber ich bin gerade im Wohnzimmer, um die E-Mails zu checken. Da mich während meiner Abwesenheit vom Rechner fünf Freunde in drei verschiedenen Chats angeschrieben haben, bleibe ich erst mal am Computer, derweil mein frisch aufgewärmtes Mittagessen in der Mikrowelle wieder erkaltet. Als ich kurz ins Bad gehe, überraschen mich dort ein offenes Fenster und ein halb geputztes Waschbecken.
Es ist genug. Auch so schön doppeldeutig. Wann dreht sich das Segel? Morgen wird wieder nicht mein Tag sein. Dafür sind schon wieder viel zu viele Baustellen offen. Und aus dem Bett kommen muß man auch noch. Und erstmal hineinfinden. Es gibt viel zu tun. Lassen wir es liegen.
The blog formerly known as Pampa hat gestern auf eine neue Domain umgeflaggt. Die ist schon seit Wochen gebucht, und eigentlich wollte ich noch etwas Arbeit in optische Aufhübschungen stecken, wozu ich momentan aber weder Zeit noch Lust habe. So geschah der Wechsel gestern schleichend, bröckchenweise, ohne Ankündigung, Planung oder Backup und für mich selber ein stückweit überraschend .
Ich hoffe, es hat nicht übermäßig verwirrt.
Der Hintergrund: Schon in den ersten Blogwochen nervte mich vor allem beim Kommentieren das Eintippen der alten, langen Subdomain-URL. Nach den ersten Wochen war auch klar, dass der thematische Schwerpunkt hier nicht in Richtung »Berichte aus der Provinz« gehen würde. Eine Bemerkung von René Walter (Nerdcore) tat ein übriges und die Namenssuche begann.
Ein kleines, doofes Statistik-Plugin (MyStat, um genau zu sein) hat in letzter Zeit die Feeds zerschossen. Ist mir lange nicht aufgefallen – ich benutze meinen eigenen Feeds so selten…
Bei der Gelegenheit hat sich gezeigt, dass MyStat offenbar Tracking-Pixel in die Feeds einbaut. Keine Ahnung, ob das so sein muß, gefällt mir aber gar nicht, daher fliegt das Plugin aus dem Blog. Hoffe mal, dass Statpress das nicht macht.
Passend zum neuen Album die neue Single. »Live in Quiz« erscheint lt. Amazon am 5. März – leider dort noch ohne Tracklisting; ich hoffe auf Remixe ^^. Auch bei »Depressionen aus der Hölle« könnte ich mir das gut vorstellen… großartiger Song. Drei Singles aus einem Sterne-Album gab es allerdings schon sehr lange nicht mehr. Andererseits: zum aktuellen Konzept würde ein Remix-Album gut passen, und sei es nur als Download. Themenläden Reloaded.
Ab und zu besuche ich Konzerte von lokalen Bands. Nicht immer wegen der Musik, sondern weil ich die Leute kenne. Oft habe ich eine Kamera dabei. Erwartet keine große Fotokunst, ich hab nur simples Equipment…
Ich habe heute meinen vorläufigen Frieden mit den Unzulänglichkeiten der NextGEN Fotogallery geschlossen und endlich einen großen Stapel Fotos in die Alben gepackt: Bilder von zahlreichen Auftritten der Band Klutz (untere anderem auch vom Sub Urban Night-Finale 2008 in der Markthalle Hamburg). Die Schneverdinger Bands Painyell, Die Stiele, Midway und die Soltauer von Stoke beim Höpen Air Bandcontest 2009. Zuguterletzt fünf Jahre alte Fotos vom »Take Action Festival« mit den French Fries Gone Bad und ZSK im April 2005.
Auf Isotopp den Hinweis gelesen, dass die ePetition »Datenschutz – Aufhebung des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA) (22983)« noch bis Dienstag, 2. März 2010, mitgezeichnet werden kann. Warum kann man im Text der Petition nachlesen. Mitzeichnen ist kaum schwerer, als sich in einem Forum anzumelden – und ganz sicher leichter, als mit ausgeschalteten Cookies auf Isotopp einen Kommentar abzusetzen ^^
Ok, der dritte Sterne-related Post in Folge. Reicht dann auch erstmal. Frank Spilker arbeitet sich im taz-Popblog Monarchie & Alltag durch Christian Ihle’s Musik-Fragebogen.
Bei der hinterlistigen Frage »Tocotronic oder Blumfeld – und warum?« wird die Klippe zunächst geschickt umschifft, um im letzten Satz dann doch den ehemaligen Labelgenossen zu versenken:
Die Frage ist soo neunziger. Aber selbst dann hätte ich gesagt: Ich finde es bei beiden Bands toll, das sie sich in einen internationalen Bezugsrahmen setzen anstatt etwas originär hamburgisches oder deutsches kreiren zu wollen. Tocotronic waren eher Grunge und Blumfeld Sonic Youth oder My bloody Valentine. Mit der Illusion man könnte auch international Erfolg haben ist aber im Laufe der Zeit bei beiden Bands auch dieses In-Bezug-setzten verloren gegangen. Schade. Aus heutiger Perspektive würde ich sagen: Lieber Sondre Lerche als Jochen Distelmeyer.
Ob man da eine Spitze herauslesen kann?
Mir allerdings sagte bis eben grad Sondre Lerche gar nix. Noch so ein hörenswerter Norweger…
Heute vor allem damit gerungen, ein anderesbesseressinnvolleres Fotoalbum an dieses Blog anzubauen, das den Namen auch verdient hat.
Nach stundenlangem Suchen, Anschauen und Testen schließlich dann doch vorerst bei NextGEN geblieben. Was nicht daran liegt, das NextGEN so toll wäre. Sondern dass alle Scripte, die ich in den Fingern hatte (vor allem Coppermine 1,5, ‘Menalto’ Gallery 2 und 3, WP Showroom, Zenphoto), nicht die Verbesserung gebracht hätten, die ich mir wünsche.
Haupt-KO-Kriterien: es fehlt an (einfachen) Möglichkeiten der Integration in Wordpress, an brauchbaren Zugriffsstatistiken, am guten Look & Feel, an der Möglichkeit der Benutzerregistrierung und Rechtevergabe (z.B. für den Download vollformatiger Bilder). Gallery 3 war mein geheimer Favourit, aber leider fehlt dem RC noch die eine oder andere Funktion, um das rund laufen zu lassen, nicht zuletzt WP-Widgets. Gallery 2? Etwas zu oversized.
Frank Spilker from The Sternes zwängt sich ins Kinderbett und schrammelt »Ein Glück«, einen der Erstauflagen-Bonustracks des neuen Albums. Man beachte das vielsagend-sinnvoll eingesetzte Leuchtmittel. [via koze69@last.fm]
hallo echo…