... wenn man sonst keine Probleme hat. So waren meine ersten Gedanken, als ich vorhin über drei Ecken auf das aktuelle Projekt von Konna stieß. Bei Buzzwords wie SEO bin ich assoziativ ganz schnell bei the World's Most Famous Kinderbloggers, die mit etwas Werbung, Linkoptimierung und ansonsten contentfreien Seiten meinen, sich ne goldene Nase verdienen zu können. Tatsächlich meide ich werbeüberladene Blogs. Bei A-Bloggern mit tausdenden Hits am Tag (= entsprechenden Serveraufwand) und solchen, die tatsächlich davon Leben wollen ist es bis zu einem gewissen Maß ok, aber bei stinknormalen Privatblogs... naja, eh OT.
Der Sinn des Projekts ist es, dass sich die Blogger etwas bewusster über die Möglichkeiten ihres Blogs werden und sich darum bemühen, es so gut es geht zu optimieren. Am Ende soll das Ziel sein, dass jedes der teilnehmenden Blogs einen messbaren Zuwachs an Besuchern, Feedabonnenten und im Optimalfall auch Kommentaren hat oder kurz gesagt bekannter werden...
Teil I des Blogseminars hat als Aufgabenstellung für die Teilnehmenden (in meinen Worten):
- verpasst eurem Blog ordentliche Meta-Tags und eine Meta-Description
- Kommentiert doch mal (sinnvoll) in anderen Blogs rum.
Zweiteres (die Bonusaufgabe) riecht natürlich ganz extrem nach Selbstanpreisung durch Klinkenputzen. Wenn's aufgesetzt wirkt, sollte man das vll. besser sein lassen. Tatsächlich hab ich – seit dem ich wieder mal selber blogge, soviele Kommentare in anderen Blogs hinterlassen wie in allen blogfreien Zeiten zusammen nicht. Würde aber jederzeit behaupten, dass ist weniger Hinterlassen von Duftmarken zur Leserwerbung, sondern tatsächlich Interesse an den jeweiligen Themen. Nur komisch, dass man ohne Blog so schnell in die Konsumentenrolle verfällt. Man müsste sowieso viel häufiger mal einen Kommentar hinterlassen. Gibt doch besonders im Segment der Delta- bis Omega-Blogger kaum einen besseren Ansporn weiterzumachen, als wenn Leser ein Feedback hinterlassen. Ich befürchte allerdings, ich werde schon aus einem Grund in der nächsten Woche weniger rumsenfen: um mich gar nicht erst dem Verdacht auszusetzen, meine Kommentare wären Hausaufgaben für's Blogseminar.
Bei Aufgabe Eins hab ich schon beim Lesen Ausschlag bekommen (siehe oben). Meta-Tags? Keywords? In den 90er Jahren hat man das mal ganz gerne gemacht und mit endlosen Metatags versucht, Suchmaschinen zu beeindrucken. Vor Google. Aber heutzutage? Zumal ich dank intensiver Tagnutzung vermutlich genug Suchmaschinenfutter anbiete.
Tatsächlich greift sich Google ohne Meta-Description den Anfang von dem erstbesten Post und zeigt den als Teaser für die Blogdomain an. Das macht meistens keinen Sinn. Ob meine jetzt gewählte Description irgendeinen Sinn macht ist ein anderes Thema, die ist echt aus den Fingern gesaugt, wie auch die Metatags, von denen einige jetzt wie ein ungedeckter Scheck da stehen. Aber besser als der vorherige Zustand.
Mal sehen, ob sich der 'Aufwand' gelohnt hat. Ich bin skeptisch, aber da mein Theme sowieso schon SEO-Möglichkeiten eingebaut hat, war der Aufwand technisch gleich null. Bin gespannt, was als Teil 2 kommt...
Nachschlag?
Blogseminar: Pampa macht blau :)
Hinter den Wolken
We automatically control your life
Zweites Herz für Blogs
Etwas Farbe. Out of Pampa?
He makes time pass a little less painfully...
Was ist dein Herzblog?











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Das ist ein ähnlicher Gedanke, wie er auch bei mir beim Lesen des Blogseminars gekommen ist. SEO – das klingt so nach Aufmerksamkeitshascherei. Drangesetzt habe ich mich aber trotzdem, weil ich denke, so vielleicht einmal fundiert herauszubekommen, ob das wirklich nichts taugt, oder doch sinnvoll ist.
Meta + Description waren bei mir auf jeden Fall auch Mist (dachte immer, das erledigt Wordpress teils automatisch, schon irgendwie enttäuschend). Ich arbeite mal fleissig mit und schaue, was herauskommt.
[...] Pampa macht blau :) Nach ganz guten Erfahrungen mit Teil 1 von Konna’s Blogseminar hab ich nun Teil 2 und 3 an mir vorbeiziehen [...]